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Montag, 20. Juli 2015

2016- das Jahr der DC Filme!



So langsam hat man als Comicfan gar nicht mehr daran geglaubt! Nachdem Marvel Studios quasi im Alleingang den Kinomarkt beherrscht, schauen DC Fans mehr in die Röhre- in die TV Röhre natürlich. Anders als bei Marvel, hat sich DC mit Serien wie Arrow, Gotham und The Flash mehr auf dem heimischen TV- Schirm, als auf die Kinoleinwand eingeschossen. Und während bereits Marvels zweite Reihe an Helden, wie Antman, Dr. Strange und Black Panther in den Startlöchern stehen, muss DC noch eine ordentliche erste Reihe an Helden präsentieren. Und nach Nolans Absage an das Batman- Universum, musste nun Superman als Startschuss des DCCU ( Detective Comics Cinematic Universe) herhalten. Nachdem Green Lantern so richtig schön floppte, soll es nun der Mann in Rot und Blau richten.
Klar, dass ein Stöhnen durch die Massen ging, als man die neuen Schauspieler präsentierte! Allen voran Ben Affleck als Beschützer Gothams. Doch kaum ist der Trailer da, verstummen alle und scheinen sich nun auch an Wonder Woman zu erfreuen. Kann der Film halten, was die schnell geschnittenen Teaserbilder versprechen, dann kommt im nächsten Jahr DER BLOCKBUSTER auf uns zu!

Auch mit der Suicide Squad kommt nun die Antwort auf Marvels Sinister Six- der ja nun nach dem Spiderman- Ende  von Marc Webb niemals realisiert werden wird. Eine Art Arkham Asylum Expendables mit Jared Leto als völlig durchgeknallten Joker in ihrer Mitte.
So war die Comic Con 2015 in San Diego ein Quell neuer Bilder, Trailer, News und Gerüchte, die zeigen, dass man im Hause DC endlich den Anschluss an Marvels Filmflut bekommen möchte.
Den normalo- Kinogänger mag es stören, dass seit ca. 10 Jahren nur noch kostümierte Irre über die Leinwand turnen. Den Nerd hingegen wässern bereits beim Anblick der ersten Setfotos die Augen!
Und glaubt man Superman Darsteller Henry Cavill, so wird es mit Sicherheit einen zweiten Superman Film geben. Und ein Justice League Film soll folgen, bis 2020 dann vielleicht mehrere Green Lanterns ihren Flug durch das DCCU starten!
Das ich das noch erleben darf!

Sonntag, 14. Juni 2015

Die Welt im Reboot- Wahn!




Über die Reboot und Remake- Welle Hollywoods haben wir mittlerweile eine Kino- Immunisierung und können mit den Neuinterpretationen leben, die meistens nicht annähernd so gewagt, zeitgemäß oder kreativ wie ihre Vorbilder und Quellen sind. Nach der Recyclingbewegung der 80er Jahre Serien, Filme und dergleichen hat es aber längst die Comicwelt erreicht.
Gab es Anfangs der 2000er noch Marvels Ultimate- Serien, die im Prinzip ein Reboot oder eine Neuinterpretation des Originals waren und neben den althergebrachten Serien ihre Unabhängig wahren konnten, starteten vor zwei bzw. 3 Jahren Amerikas größte Comichäuser den Neustart! Mit Marvel Now! und DC New 52 wurden die Uhren auf Null gestellt und mit neuen Zeichner- Autoren-Teams bestückt. Serien, die bereits Dekaden überdauerten und über vierstellige Ausgabennummern aufwiesen, wurden wieder mit einer Erstausgabe versehen. Toll! Ein idealer Einstieg für Leser, die sich nicht trauen, ihre Sammlung bei Heft Nummer 467 zu starten, weil das im Comicregal komisch aussieht. Na und?
Doch mit Marvels Neustart und DC's Tabula Rasa konnte jeder Teenie endlich auch eine Erstausgabe ergattern, ohne Millionen auf den Tisch zu legen- denn das kostet das echte Superman Heft Action Comics Ausgabe 1 mit Sicherheit und hängt hübsch gerahmt in der Villa eines viel zu wohlhabenden Geschäftsmannes.
Längst habe ich mich an den Umstand gewöhnt, wieder mit Jahr eins und zwei der Superheldenserien zu beginnen, da flatterte auch schon die Ankündigung eines neuen Neustarts bei DC und Marvel ins Haus! Echt jetzt? Was ist denn in diesen wenigen Monaten derart schief gelaufen, wieder den Reset zu machen? Entwickelten sich die Serien nicht gut? Wo bleibt der Mumm, eine Sache auch mal zu Ende zu führen?
Mit DC You soll alles freundlicher und cooler und irgendwie Mainstream werden und mit Marvels Reboot soll ja auch nichts mehr so sein wie es war? Schon wieder? Und für wie lange? Es ist wie mit Beziehungen. Hält die erste Dame es noch für mehrere Jahre mit einem aus, ist bei Frau Nummer zwei nach wenigen Monaten Schluss und dann schon nach Wochen. Haben einem die Eltern nicht immer beigebracht, dass man auch etwas zu Ende bringen muss?

Auch Star Wars Comics reihen sich übrigens in den Reigen der Neustarts ein und beginnen unter dem roten Banner Stan Lees mit der neuen Zeitrechnung. Alles neu, alles besser!

Natürlich ist es schön, dass man sich immer wieder etwas neues einfallen lässt, um die Fans bei Laune zu halten. Der Dr. Octopus- Spiderman war ebenso kreativ wie die X-Men aus der Vergangenheit oder die neue Green Lantern aus dem Libanon. Aber nach nur 2-3 Jahren die Notbremse ziehen, bevor sich die beiden Universen richtig entfalten konnten und nicht alles von ihrem Potenzial ausspielten ist gleichzusetzen mit einem Kind, dass nach 5 Minuten ein Spiel in die Ecke wirft, weil es verloren hat. Wo bleibt der Mut, sich länger mit einem Thema zu befassen? Geduld zu üben? Für eine Sache zu kämpfen? Niemals aufzugeben?

Tja, vielleicht bin ich einfach zu loyal für diese Welt!

Sonntag, 10. Mai 2015

Avengers: Age of Awesome!



Eigentlich muss man schon Jahre unter einem Stein gelebt haben, um nicht zu wissen, was das Marvel Cinematic Universe ist. Und wenn man sich dann auch noch erfolgreich Augen und Ohren verbunden hat und vom Internet nichts weiß, dann wird man auch die Tatsache erfolgreich verdrängt haben, dass der zweite Avengers Film derzeit in den Lichtspielhäusern der Welt flimmert.
So ist es jedenfalls erklärbar, dass der Druck durch die Medien immer höher wurde, doch endlich seinen Allerwertesten ins Kino zu hieven, um den Film "Age of Ultron" doch gefälligst anzuschauen, da sonst Spoilergefahren von allen Seiten drohen. Fremde sprechen einen an und fragen, wie man den Film fand. Internetforen berichten, wie toll das mehrstündige Kinoerlebnis war und Facebook bescherte im Sekundentakt die nötigen Bilder aus dem Hollywood Blockbuster.

Also machte ich, dass auch ich am letzten Dienstag meinen Weg in den Regina Filmpalast fand, um endlich mitzuerleben, wie man Avengers Teil 1 und den legen.....wartet dären Kampf von New York noch ins Unermessliche steigern konnte! Doch da greife ich ein wenig zu weit vor. Fangen wir am Anfang an...

Wie jeder weiß, arbeiteten Filme wie Ironman 3, Thor Dark World, Winter Soldier und Guardians of the Galaxy auf diesen einen Punkt zu! Die mächtigsten Helden haben sich erneut versammelt, um die Schergen von Hydra dingfest zu machen. So beginnt der Film gleich mit einer epischen Schlacht vor den Toren der Basis des Baron von Strucker ( Thomas Kretschmann). Als Captain America ( Chris Evans), Thor ( Chris Hemsworth), Hulk ( Marc Ruffalo) Hawkeye ( Jeremy Renner) und Black Widow ( Scarlett Johansson) vor den Toren der Nazibude stehen, sieht der Hydra- Boss nur einen Weg, das Zepter des Loki zu verteidigen. Er lässt die beiden Zwillinge Wanda und Pietro Maximoff ( Elizabeth Olsen und Aaron Taylor- Johnson) auf die bunten, amerikanischen Eindringe los. Mit solchen Kräften haben die Avengers natürlich nicht gerechnet und bekommen erst einmal den Hintern versohlt. Immerhin ist Pietro schnell wie der Blitz und Wanda versteht es, Gedanken zu manipulieren. Doch schließlich und mit ein paar Prellungen und anderen Blessuren, wird die Waffe des Feindes im Namen von S.H.I.E.L.D. sichergestellt.

Was folgt, ist eine ruhigere Phase, in der unsere Helden ihren Sieg feiern. Nur Tony Stark brütet einen neuen Plan aus, sich gegen solch mächtige Bedrohungen, wie Superschurken und Aliens zu verteidigen.
Er will mit Ultron ein K.I.- Netzwerk schaffen, welches die Welt zukünftig gegen jedes Unbill schützen soll.
Mit ein wenig erbeuteter Alientechnologie pimpt der smarte Playboy sein Netzwerk und erschafft ein Monster: Ultron! Die künstliche Intelligenz erwacht zum Leben und verschafft sich einen Körper um seine Mission zu starten: die Vernichtung der Menscheit. Ultron glaubt nämlich, dass die Menscheit nur errettet werden kann, wenn sie zuvor an den Rand der Vernichtung geführt wird. Quasi eine Sintflut im Marvelstil.
So biblisch werden die Töne des blechernen Bösewichts zu einer Bergpredigt der anderen Art, wenn er sich in einer Kirche verschanzt und über das unausweichliche Ende aller Tage sinniert.

So wappnen sich die Helden erneut, um gegen diese gewaltige Übermacht anzutreten, denn Ultron ist inzwischen in jedem Netzwerk und Computer und mobilisiert seine gewaltige Armee aus Robotersoldaten.
Was folgt, sind irre Kämpfe, Michael- Bay- Gedenk- Explosionen und ein Hulk vs. Ironman Kampf des Jahrhunderts, der eine ganze Stadt ebenerdig zurückbaut!
Zwischendrin viele alte und einige neue Gesichter, Anspielungen auf zukünftige Helden und Filme und jede Menge Action. Wer also den ersten Avengers Film schon megatollig fand, sollte auch diesmal die Brieftasche zücken, denn mit Überlänge und 3D Bombast, wird dem Zuschauer derartige Zerstörungskost geboten, dass man sich fragt, wie das überhaupt noch zu steigern geht. Immerhin wird hier eine ganze Stadt zum Fliegen gebracht, während darin Helden und Androiden wie die Wahnsinnigen wüten!

Positiv sticht  die Darstellung Hawkeyes hervor, dessen Wichtigkeit für das Team über das verschießen von Trickpfeilen weit hinaus geht. Ihm ist es nämlich zu verdanken, dass das Team als Einheit funktioniert und so mit dem nötigen Erfolg in den Arsch des Bösen treten kann!

Einziger Negativpunkt ist jedoch die wenig genutzte 3D Technik, die wieder einmal unnötig war und nur äußerst selten für tolle Bilder mit räumlicher Tiefe sorgen kann. So war die Plastikbrille nicht mehr als ein Kostenfaktor, der sich nicht wirklich rentiert hat. So wird es auch reichen, sich beim Blu Ray Start den Film in 2D zu holen. Das gesparte Geld kann man ja dann in einen guten Comic von Marvel stecken!


Montag, 4. Mai 2015

Der Teufel von Hell's Kitchen


Ja, endlich habe ich es auch geschafft: die Daredevil Serie in Gänze zu schauen, bevor die Spoiler- Attacken meiner Mitmenschen die verbliebene Spannung nehmen konnten. Und was soll ich sagen? Nach der etwas heldenarmen Agents of S.H.I.E.L.D. Serie kommt endlich mal ein richtiger Held im Serienformat daher, der zeigt, dass auch Marvel das Serienfach beherrscht.
Dabei hat es der blinde Schurkenschreck in rot nicht einfach. Mit der einstigen Verfilmung
von 2003 mit Ben Affleck in der Hauptrolle wurden die meisten Fans nicht wirklich warm. Auch wenn ich persönlich den Film nicht so schlecht finde, was ich oft genug erwähnt habe, sieht die Mehrheit diesen Filmerguss eher als versemmelten Versuch.
Doch wie steht es mit der Serie? Kann angesichts des komplexen Marvel Cinematic Universe die erhöhte Erwartungshaltung der Zuschauer überhaupt noch zufrieden gestellt werden? Oder wirkt ein roter Teufel im Schatten eines grünen Hulk eher schwächlich und klein?

Bereits nach wenigen Minuten der ersten Episode wird einem klar, dass Daredevil kein leuchtender Held mit flatterndem Cape wird. Gangs, Drogen, Verbrechen und ein maskierter Rächer, der besonders viele Schläge einstecken muss- dass es beim Zusehen schon fast wehtut! Ein düsteres, dreckiges Setting voller Gewalt und Verfall. Und eine Stadt, die mehr Gassen hat, als Gotham City!

Alles beginnt natürlich mit dem Unfall des jungen Matt Murdoch. Durch eine gefährliche Chemikalie verliert der smarte Junge eines Boxers sein Augenlicht. Doch für den verlorenen Sehsinn bekommt der kleine Matt geschärfte Sinne verpasst, die seine "Behinderung" mehr als kompensieren. Mit dem Gehör den Herzschlag anderer Leute zu hören oder Gerüche in noch so feiner Konzentration  wahrnehmen, sind nur einige Tricks des kleinen, dürren Burschen. Und damit der junge Mann nicht auch im Ring die Fäuste sprechen lassen muss, ermutigt ihn der Vater stets, die Hausaufgaben zu erledigen und die Nase in die (Braille-) Bücher zu stecken. Dass es mit dem boxenden Vater kein gutes Ende nimmt, weiß jeder Daredevil Leser bereits...

Nach etlichen Jahren hat es Matt ( Charlie Cox) geschafft, seine eigene Kanzlei in Hells Kitchen zu eröffnen. Zusammen mit Partner Foggy Nelson ( Elden Henson) geht es auf die schwierige Suche nach Klienten.
Schon bald stecken die jungen Anwälte in den wirren Fängen des Wilson Fisk (Vincent D'Onofrio), einem ruchlosen Geschäftsmann mit einer großen Vision. Um die Stadt zu einem vermeintlich besseren Ort zu machen, scheut der pummelige Pate auch die Zusammenarbeit mit finsterem Getier nicht. Doch wo die Gesetze versagen, hilft Matt künftig mit Maske und Kung Fu ein klein wenig nach.
Klar, dass der maskierte Vigilant bald den Weg des mächtigen Strippenziehers kreuzen und einen wahren Unterweltkrieg auslösen wird. Es werden Menschen sterben, Gebäude brennen und Blut fließen.

Daredevil ist nicht der Hochglanz- Held, wie er einst im Kino zu Klängen von Evanescence zu Felde zog. Dieser Teufel hat nichts mit der quietsch bunten Plastik- Popcorn Ästhetik Hollywoods gemein. Hier ist nichts schön, nur effektiv! Hauptdarsteller Charlie Cox ( Der Sternenwanderer) zeigt eindrucksvoll die zwei Seiten des Matt Murdock: Den hilflosen Anwalt mit Herz und den düsteren Kämpfer der Nacht!

In den 13 spannenden Folgen wird der Druck auf alle Figuren stetig erhöht, bis es zur Endladung im alles entscheidenden Showdown kommt. Statt Füllfolgen und inhaltslose Dialoge, sitzt jede Minute perfekt auf der Schiene, die die Handlung zielstrebig voranbringt. Man hat nicht das Gefühl, eine Serie zu schauen, sondern einen düsteren Film mit 12 Werbepausen zu erleben. So müssen Serien aussehen!

Bei der Charakterzeichnung gelang es den Serienschöpfern, mehr als nur Gutes und Böses in die Seelen ihrer Figuren zu pflanzen. Jede Motivation und jede Entscheidung sind plausibel und authentisch gezeichnet.
Der Held begeht Fehler und der Schurke agiert aus der eigenen Not. Nur so lassen sich die Entscheidungen verstehen. Und schlichtes schwarz- weiß- Denken findet hier ebenso wenig Platz, wie künstlerische Kamerafilter und der übliche Kitsch einer Heldengeschichte.
Wer es noch nicht geschafft hat, die 13 Episoden zu schauen, sollte dies bald nachholen, bevor Netflix die zweite Staffel ins Rennen schickt!

Mittwoch, 22. April 2015

Michael Bay, zeig mir deine Kröten!




Nach all der hitzigen Diskussion und der Meckerei, dass Michael "Transformers" Bay nun auch die vier Ninja Turtles renoviert hat und dabei auf Kindheitserinnerungen tritt, habe ich mir nun endlich auch ein Bild seiner Version machen können.
Zugegeben, der Look der Turtles, besonders aber von Splinter, sind höchst gewöhnungsbedürftig und es braucht etwas Zeit, mit dem Setting warm zu werden. Aber ist die ganze negative Kritik über den abendfüllenden Nickelodeon- Film überhaupt gerechtfertigt?

Endlich konnte ich den Film selbst auf der heimischen Mattscheibe begutachten. Nach Transformers 4, den ich auch recht unterhaltend fand, waren meine Erwartungen nicht sonderlich hoch.  Und wenn man sich an die alten 3 Turtles Filme erinnern kann, weiß man, dass es im Grunde stets trashige aber gute Unterhaltung war. Ich erinnere da nur an den Ninja Rap mit Vanilla Ice!

Sicher, Michael Bay mag Sonnenuntergänge, Kamerafahrten von oben, über die Skyline, mit wehenden Fahnen im Wind. Wer das weiß und erwartet, wird nicht überrascht sein. Wobei mir gerade bei Turtles jedoch weder Sonnenuntergänge noch Amerikaflaggen aufgefallen sind. Ist wohl alles für Transformers 4 verschwendet worden.

Und wer sich vom Schock erholt hat, dass Hollywood- Dumpfbacke Megan Fox die smarte April O'Neal verkörpert, wird mit diesem Filmchen eigentlich eine angenehme und kurzweilige Zeit verbringen.

Besonders Raffael als Kampfmaschine mit Wutproblemen und Michelangelo, die Partykröte bleiben positiv in Erinnerung. Überhaupt ist es eigentlich recht gut gelungen, den vier Brüdern ihre Individualität zu bewahren. Es sollte sie eben etwas mehr unterscheiden, als nur die Farbe ihrer Masken.

Im Mittelpunkt steht Wissenschaftler Eric Sacks, der für seinen Lehrmeister Shredder Experimente mit Mutagen durchführt. Natürlich sind die vier Brüder und ihre Kampfratte das Ergebnis dieser wissenschaftlichen Bemühungen. Nur Reporterin April ist den kämpfenden Amphibien auf der Spur, die mit Ninjutsu und flotten Sprüchen den Footclan auf Trab halten. Es dauert dementsprechend nicht besonders lange, bis Shredder selbst seine Klingen nach der taffen Reporterin ausfährt und sie bald mitten im Kampfgetümmel steckt.
 
Zwar hätte die Story des Films locker auf einen Bierdeckel gepasst, aber wer sich daran nicht stört, hat eine angenehme Zeit mit den Teenage Mutant Ninja Turtles - Cowabunga!
In diesem Sinne erwarten euch spektakuläre Kämpfe- ganz besonders im Schnee- und tolle Effekte, wie man es von Michael Bay erwarten kann. Und Shredder hätte ebenso als Transformer durchgehen können. Bleibt nur die Frage, ob er sich in ein Auto oder in eine Käsereibe verwandelt.
 

Sonntag, 5. April 2015

Getrennte Wege!


Eins muss man dem Marvel Universum lassen: Sie wissen, wie man den Hype eines Kinofilms nutzt, um die dazu gehörige Serie ordentlich zu pushen! Nur so ist es zu erklären, dass uns im monatlichen Rhythmus mindestens ein Auftritt der Guardians of the Galaxy beschert wird. Als Gaststars bei den X-Men, im Marvel Event "Original Sin", in der eigenen Serie oder in den Spin Offs- wie Rocket Racoon! Man kommt an der bunten  (Anti) Heldentruppe einfach nicht vorbei.

Im vierten Band der Guardians wird ihre Stärke zur Schwäche! Sind sie als Team unschlagbar, werden sie jetzt getrennt und jeder bekommt es mit ganz persönlichen Gegnern zu tun. Anscheinend hat es Starlords Daddy nun endlich fertig gebracht, die Guardians zu verraten und zu verkaufen. Doch hat er nicht mit solcher Gegenwehr gerechnet. Das Team muss zwar ohne die Hilfe von Iron Man auskommen, der sich inzwischen wieder Richtung Erde verkrümelt hat, dafür stoßen Agent Venom und Captain Marvel herself dazu! Und mit derartiger Verstärkung kann ja nichts mehr schief gehen. Bis auf die schrägen, improvisierten Manöver von Peter Quill vielleicht.

Ein unbedingt lesenswerter Happen, voller Action, Witz und dem, was die Guardians of the Galaxy so liebenswert macht! " Wir sind Groot!"

Was haltet ihr von der Guardians Serie? Hat euch der Film auch zu den Comics geführt? Oder lässt euch der ganze Wirbel kalt? Schreibt es mir ruhig in den Kommentaren!

Montag, 16. Februar 2015

HULK smash!



Er ist wieder da, jener liebenswerte, grüne, Goliath mit der Tendenz zu verheerenden Kollateralschäden! Mit dem neuen ersten Sonderband und dem starken Pinselstrich von Superstar Mark Bagley ( Spiderman) und der Geschichte von Mark Waid wird Bruce Banners fleischgewordener Wutanfall neu in Szene gesetzt.
Wem das bisher halbe Iron Man Heft nicht ausreichte, wird sich jetzt über die vierfache Gammadosis freuen dürfen. Und der Anfang könnte stärker nicht beginnen.

Mit zwei Kugeln im Kopf droht Bruce Banner zu sterben, wenn ihm die Ärzte nicht schleunigst helfen. Doch  welches Ziel verfolgen die vermeintlichen S.H.I.E.L.D. Agenten mit dem Verbleib des großen, grünen Monsters? Eine Frage, die schnell durch das Erwachen des Hulk schnell auf Später verschoben werden muss, nachdem so einiges an Laborequipment zu Staub zertrampelt wird.
Klar, dass es bald zur Jagd auf Doctor Banner kommen wird. Doch wie erholt sich der geniale Geist des Wissenschaftlers von diesen Verletzungen?

Eine Frage, der sich auch bald die Rächer Tony Stark und Captain America stellen müssen.
Doch mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Für Fans des grünen Riesen ein genialer Start mit gewohnt tollen Zeichnungen von Mark Bagley, der bereits mit Avengers und Ultimate Spiderman zeigte, wie man Marvel Helden richtig in Szene rückt.
Bleibt nur abzuwarten, welche Feinde diesmal unserem sympathischen Gammakoloss ans Leder wollen.