Titelbild

Titelbild

Mittwoch, 22. April 2015

Michael Bay, zeig mir deine Kröten!




Nach all der hitzigen Diskussion und der Meckerei, dass Michael "Transformers" Bay nun auch die vier Ninja Turtles renoviert hat und dabei auf Kindheitserinnerungen tritt, habe ich mir nun endlich auch ein Bild seiner Version machen können.
Zugegeben, der Look der Turtles, besonders aber von Splinter, sind höchst gewöhnungsbedürftig und es braucht etwas Zeit, mit dem Setting warm zu werden. Aber ist die ganze negative Kritik über den abendfüllenden Nickelodeon- Film überhaupt gerechtfertigt?

Endlich konnte ich den Film selbst auf der heimischen Mattscheibe begutachten. Nach Transformers 4, den ich auch recht unterhaltend fand, waren meine Erwartungen nicht sonderlich hoch.  Und wenn man sich an die alten 3 Turtles Filme erinnern kann, weiß man, dass es im Grunde stets trashige aber gute Unterhaltung war. Ich erinnere da nur an den Ninja Rap mit Vanilla Ice!

Sicher, Michael Bay mag Sonnenuntergänge, Kamerafahrten von oben, über die Skyline, mit wehenden Fahnen im Wind. Wer das weiß und erwartet, wird nicht überrascht sein. Wobei mir gerade bei Turtles jedoch weder Sonnenuntergänge noch Amerikaflaggen aufgefallen sind. Ist wohl alles für Transformers 4 verschwendet worden.

Und wer sich vom Schock erholt hat, dass Hollywood- Dumpfbacke Megan Fox die smarte April O'Neal verkörpert, wird mit diesem Filmchen eigentlich eine angenehme und kurzweilige Zeit verbringen.

Besonders Raffael als Kampfmaschine mit Wutproblemen und Michelangelo, die Partykröte bleiben positiv in Erinnerung. Überhaupt ist es eigentlich recht gut gelungen, den vier Brüdern ihre Individualität zu bewahren. Es sollte sie eben etwas mehr unterscheiden, als nur die Farbe ihrer Masken.

Im Mittelpunkt steht Wissenschaftler Eric Sacks, der für seinen Lehrmeister Shredder Experimente mit Mutagen durchführt. Natürlich sind die vier Brüder und ihre Kampfratte das Ergebnis dieser wissenschaftlichen Bemühungen. Nur Reporterin April ist den kämpfenden Amphibien auf der Spur, die mit Ninjutsu und flotten Sprüchen den Footclan auf Trab halten. Es dauert dementsprechend nicht besonders lange, bis Shredder selbst seine Klingen nach der taffen Reporterin ausfährt und sie bald mitten im Kampfgetümmel steckt.
 
Zwar hätte die Story des Films locker auf einen Bierdeckel gepasst, aber wer sich daran nicht stört, hat eine angenehme Zeit mit den Teenage Mutant Ninja Turtles - Cowabunga!
In diesem Sinne erwarten euch spektakuläre Kämpfe- ganz besonders im Schnee- und tolle Effekte, wie man es von Michael Bay erwarten kann. Und Shredder hätte ebenso als Transformer durchgehen können. Bleibt nur die Frage, ob er sich in ein Auto oder in eine Käsereibe verwandelt.
 

Sonntag, 5. April 2015

Getrennte Wege!


Eins muss man dem Marvel Universum lassen: Sie wissen, wie man den Hype eines Kinofilms nutzt, um die dazu gehörige Serie ordentlich zu pushen! Nur so ist es zu erklären, dass uns im monatlichen Rhythmus mindestens ein Auftritt der Guardians of the Galaxy beschert wird. Als Gaststars bei den X-Men, im Marvel Event "Original Sin", in der eigenen Serie oder in den Spin Offs- wie Rocket Racoon! Man kommt an der bunten  (Anti) Heldentruppe einfach nicht vorbei.

Im vierten Band der Guardians wird ihre Stärke zur Schwäche! Sind sie als Team unschlagbar, werden sie jetzt getrennt und jeder bekommt es mit ganz persönlichen Gegnern zu tun. Anscheinend hat es Starlords Daddy nun endlich fertig gebracht, die Guardians zu verraten und zu verkaufen. Doch hat er nicht mit solcher Gegenwehr gerechnet. Das Team muss zwar ohne die Hilfe von Iron Man auskommen, der sich inzwischen wieder Richtung Erde verkrümelt hat, dafür stoßen Agent Venom und Captain Marvel herself dazu! Und mit derartiger Verstärkung kann ja nichts mehr schief gehen. Bis auf die schrägen, improvisierten Manöver von Peter Quill vielleicht.

Ein unbedingt lesenswerter Happen, voller Action, Witz und dem, was die Guardians of the Galaxy so liebenswert macht! " Wir sind Groot!"

Was haltet ihr von der Guardians Serie? Hat euch der Film auch zu den Comics geführt? Oder lässt euch der ganze Wirbel kalt? Schreibt es mir ruhig in den Kommentaren!

Montag, 16. Februar 2015

HULK smash!



Er ist wieder da, jener liebenswerte, grüne, Goliath mit der Tendenz zu verheerenden Kollateralschäden! Mit dem neuen ersten Sonderband und dem starken Pinselstrich von Superstar Mark Bagley ( Spiderman) und der Geschichte von Mark Waid wird Bruce Banners fleischgewordener Wutanfall neu in Szene gesetzt.
Wem das bisher halbe Iron Man Heft nicht ausreichte, wird sich jetzt über die vierfache Gammadosis freuen dürfen. Und der Anfang könnte stärker nicht beginnen.

Mit zwei Kugeln im Kopf droht Bruce Banner zu sterben, wenn ihm die Ärzte nicht schleunigst helfen. Doch  welches Ziel verfolgen die vermeintlichen S.H.I.E.L.D. Agenten mit dem Verbleib des großen, grünen Monsters? Eine Frage, die schnell durch das Erwachen des Hulk schnell auf Später verschoben werden muss, nachdem so einiges an Laborequipment zu Staub zertrampelt wird.
Klar, dass es bald zur Jagd auf Doctor Banner kommen wird. Doch wie erholt sich der geniale Geist des Wissenschaftlers von diesen Verletzungen?

Eine Frage, der sich auch bald die Rächer Tony Stark und Captain America stellen müssen.
Doch mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Für Fans des grünen Riesen ein genialer Start mit gewohnt tollen Zeichnungen von Mark Bagley, der bereits mit Avengers und Ultimate Spiderman zeigte, wie man Marvel Helden richtig in Szene rückt.
Bleibt nur abzuwarten, welche Feinde diesmal unserem sympathischen Gammakoloss ans Leder wollen.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Teenage Mutant Horror Turtles



Man kann sich das Szenario lebhaft vorstellen: Der Papa sitzt mit seinem Sohnemann vor dem Fernseher und möchte die Helden seiner Kindheit dem Filius näher bringen. Die Animationsserie auf nickelodeon hat ja dank Kulleraugen und Charme seinen Reiz auf Kinder. Und in den ersten beiden Staffeln passierte nichts sonderlich aufregendes. Kämpfe und Witze wechselten sich Kind gerecht ab, ohne Blut fließen und Knochen brechen zu lassen. So weit so gut. Was muss der kleine Junge mit seinen 7 Jahren jetzt auf dem Bildschirm sehen?
Die Turtles im Wald! Ok, es ist ja nicht schlimm, den Kinderchen von heute mal zu zeigen, was ein Baum ist und wo die Hühner für die Chickenwings herkommen.
Immerhin ist das Szenario ja eine gelungene Abwechslung zu New Yorks Tristesse der vergangenen Staffeln, aber was haben sich die Autoren nur dabei gedacht?

In der ersten Folge "Within the Woods" treibt ein Hockeymaskenmörder im Stil von Jason aus der Freitag 13te sein Unwesen! In Folge 3: Buried Secrets bekommen es die Turtles mit einem Krangmonster in Gestalt von Aprils Mutter zu tun, die sich durch eklige Verwandlungen mehr und mehr zum Albtraum entwickelt und mich an eine Mischung aus Alienkönigin und Spinnenclown von "ES" erinnert.
Und in der 5 Folge "In Dreams" treiben 4 Monster Biber nach bester Freddy Krueger Manier  ihr Unwesen in den Träumen der Turtles, die am Ende gar in einem Turtles- Schlachthaus zerstückelt werden sollen!!!

Was sich dort auf dem Bildschirm tut, ist selbst für einen über 30-jährigen Zuschauer keine leichte Kost-geschweige denn für kleine verhätschelte Kinderkulleraugen! Ich habe versucht, manche Folgen beim Frühstück zu gucken- böser Fehler!
Der blanke Horror, voller Ekeleffekte, Kettensägen, Killermonster und gruseliger Kamerafahrten.  Da kann man sich die besorgte Elternschar in Amerika lebhaft vorstellen, die da vor dem Hauptquartier des TV Senders Amok läuft, weil der Nachwuchs in psychiatrische Behandlung muss.
Zwar ist bereits eine 4. Staffel beim Sender bestellt. Aber mit solchen Horroreinlagen, wie die dritte Staffel beschaffen ist, wird die Serie vielleicht doch noch ein all zu rasches Ende finden.

Es wird eben doch Zeit, dass die Turtles wieder nach Hause in die Kanalisation New Yorks zurückkehren und den Horror der Wildnis hinter sich lassen!

Man möge mich bitte nicht für einen verkappten Moralapostel halten, aber nickelodeon ist ein Kindersender, der eindeutig seine Zielgruppe hat. Über ein paar Anspielungen auf Horrorklassiker sagt ja auch keiner was. Da haben die Eltern auch noch ihren Spaß. Aber die komplette dritte Staffel dem Schocker und Gore- Klassikern zu widmen, geht etwas zu weit.

Ich bin gespannt welcher Schrecken in den nächsten Folgen auf uns wartet...

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Was ist nur mit Wolverine los?




Während man sich ja an den netten Hugh Jackman Wolverine gewöhnt hat, wird derzeit in den aktuellen Comics des Krallen- Kanadiers eine unglaublich harte Linie gefahren. Seit der 15. Ausgabe ist Logan auf einem zerstörerischen Pfand unterwegs. Auch ohne Heilkräfte wird hier jede Konfrontation gesucht. Mal erschießt Wölfchen einen Menschen, später geht er Kitty gar an das hübsche Hälschen.
Glaubt man den Ankündigungen des Marvel Hauptquartiers, so steuert man geradewegs auf das neuerliche Ableben des berühmten X-Man zu.

Viele werden jetzt mit den Augen rollen: schon wieder ein Heldentod? Wie oft ist Wolverine nicht schon gestorben. Und warum stirbt jemand so beliebtes, nur um erneut zurückzukehren?
Gerade ist Nightcrawler zurück unter den Lebenden, da schaufelt man bereits das nächste Heldengrab.
Die Frage bleibt, was das neuerliche Ableben für einen Sinn haben soll. Es schockt keinen mehr, wie damals der Knightfall-Tod Batmans oder der Doomsday Tod Supermans, die aus sinkenden Leserzahlen resultierten und beim Kryptonier damals tatsächlich die Serie enden lassen sollte.
Dass es bei Marvel gerade super läuft, dürfte angesichts der guten Verkaufszahlen des Marvel Cinematic Universe- kurz MCU- nicht verwundern.

Wenn eine Figur langweilig zu werden droht, dann killt man sie eben. Oder, wie im Falle Spidermans: man tauscht den Körper mit dem Erzfeind. Letzteres hat sich ja bei Spidey fast wieder erledigt, wenn man Goblin Nation aufmerksam verfolgt hat.

Doch was hat Marvel mit meinem Liebling Wolverine nun vor? Wer soll Wolverine töten? Oder wird es gar Selbstmord? Fragen über Fragen, die hoffentlich bald beantwortet werden. Zumindest hat mich die aktuelle Story rund um Rogue Logan dazu bewegt, bis dato schwächelnden Ausgaben von Wolverine/ Deadpool mal wieder anzulesen.    

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Harley Queen



Nein, das ist kein Schreibfehler- ich weiß schon, dass sie Harley Quinn heißt. Tatsache ist aber, das die fröhliche Clownfrau einen Wandel vom Joker- Liebchen zum Star ihrer eigenen Comicserie vollzogen hat und damit wahrlich eine Königin der DC Comis ist.
Quasi das weibliche Gegenstück zu Marvels Deadpool:  selbstironisch, herrlich schräg und sau komisch!

So jedenfalls ist das Gefühl nach dem ersten Sonderband, der seit einigen Tagen in den Regalen auf die Käufer wartet. Statt der üblichen düsteren DC Thematik, wird es quietschbunt und schrill, wenn Harley in ihr neues Eigenheim zieht, den Männern mit Pioson Ivy's Liebesbeeren den Kopf verdreht oder mit einem ausgestopften Biber Streitgespräche führt. Nicht zu vergessen, die unzähligen Killer, die immer wieder erfolglos versuchen, das Leben der Harley Quinn zu verkürzen.

Ein kurzweiliger Auftritt, der Lust auf mehr macht und zeigt, dass die Frauen im DC Universum  keinesfalls nur ideenloser Anhang ihrer männlichen Kollegen sind. Zwar hatte Quinn auch nur als Geliebte des Jokers angefangen, aber gerade durch den abgedrehten Look und die zahlreich coolen Auftritte in der Arkham Videospielreihe und Injustice haben dafür gesorgt, dass unter den Comicweibchen viele Cosplayer sind, die Harley nur zu gerne huldigen. Nicht zu vergessen, zur Freude der Männer, wenn sich die Harley Quinns auf der Buchmesse und auf Comicveranstaltungen tummeln.

Wer also mal etwas Abwechslung vom Comic- Einheitsbrei sucht, könnte mit dem ersten Sonderband Harley Quinn seine wahre Freude haben. Eine echte Powerfrau, die leider viel zu selten in den aktuellen Abenteuern von Batman auftaucht. Aber vielleicht ändert sich das ja, wenn Jahr Null des Flattermanns vorüber ist.


Samstag, 29. November 2014

Happy Birthday BATMAN




75 Jahre alt und noch kein graues Haar. Was auch immer Bruce Wayne privat tut,  um sich fit zu halten- er ist seitdem nicht gealtert.
Zugegeben, waren die ersten Auftritte des BATMAN vor 75 Jahren in den Detective Comics alles andere als düster und morbide, aber dafür mit viel Potezial!
Als Bob Kane 1939 den Fledermausmann auf uns losgelassen hat, ahnte er nicht, dass er schlichtweg die Kultfigur aller Comics schaffen würde, die unzählige Male verfilmt wurde und mittlerweile zwei TV Serien sein eigen nennen kann. Obwohl sich Batman aus den 60's mit Gotham von heute gar nicht vergleichen lässt.
Aber hier lässt sich eben am besten verdeutlichen, welche Wandlung dieser einsame Rächer mit den spitzen Öhrchen hinter sich hat.

Seinen Anfang machte Batman natürlich als junger Bruce Wayne, dessen Eltern vor seinen Augen bei einem
Raubüberfall ums Leben kamen. Das traumatisierte Kind kam mit dem Schrecken davon, würde aber nie wieder der selbe sein.
Aufgewachsen beim treusorgenden Butler Alfred Pennyworth, reifte Bruce zum Mann. Doch die Ungerechtigkeit in Gotham und die tragischen Kindheitserinnerungen ließen ihn zum Schrecken der Unterwelt werden. Durch die Gesellschaft der Schatten in allen Kampfkünsten bewandert und mit Technologie von morgen ausgestattet, zieht der einsame Held in den Kampf gegen das Verbrechen.
Dabei hat er es mit Clowns, Pinguinen, Katzenfrauen, Lehmmännern, Killerpflanzen, Rätselkönigen, verrückten Hutmachern, Ninjas und unzähligen anderen Freaks zu tun.

Doch allein ist Batman längst nicht mehr: Robin, Nightwing, Batwoman, Batgirl und andere Helfer greifen dem Schrecken der Nacht unter die Arme, wenn es mal brenzlig wird.
Nicht zu vergessen: Comissioner James Gordon, der den Kampf auf der Seite des Gesetzes vertritt. Er ist das gute Gewissen der Stadt und der Verbündete für den Helden. Besonderes Augenmerk legt die 2014 gestartete TV Serie Gotham auf den gesetzestreuen Polizisten, der im eigenen Revier mit Korruption und Unrecht aufräumen muss und dabei auf viele Hindernisse stößt.

Nicht zu vergessen, der neue Kinoauftritt Batmans, gespielt von Ben Affleck, der hier erstmals auf Superman trifft. Man sieht also, dass Batman selbst nach 75 Jahren populär ist und längst nicht an die Rente denken muss.
In diesem Sinne: Alles Gute Batman und halte Gotham City weiter sauber!