Alles rund ums Thema mit der Sprechblase. Von Heftchen, Alben, bis zu den zahlreichen Filmen, Serien und Spielen- eben was so anfällt...
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Dienstag, 19. April 2022
Dann behaltet eure Next Gen Konsolen...
Mittwoch, 6. April 2022
Warum das Sonyverse scheitern wird...
Es ist schon eine Patt- Situation, in der sich Sony befindet. Da hat man die Rechte an Spider- Man und all seinen Schurken und weiß nichts damit anzufangen. Zwar ist man mit Hilfe von Disney/ Marvel recht erfolgreich, den Wandkrabbler fürs große Kino zu inszenieren, doch für die zahlreichen Gegenspieler der Spinne reicht es leider nicht. Hatte Venom noch das Glück, mit Humor über viele Makel hinweg zu täuschen, gelang das mit Morbius, Dank des Fehlens von Lachern, nicht. Es wirkt, als hätte Sony keinen Plan, wie man Spider- Man zu einer fulminanten Rückkehr verhelfen könnte. Wie auch? Wenn man Venom in jedem Film gegen einen Symbionten antreten lässt und Morbius Gegenspieler auch "nur" ein Vampir ist, bemerkt man das Problem. Schurken haben nur einen Gegenspieler: und das ist eigentlich ein Held. In Sonys Falle Spider- Man! Weder Venom noch Morbius sind dafür gedacht, sich gegen ihresgleichen zu stellen auch wenn Carnage eine prominente Lösung darstellt. Und andere Helden als Spider- Man sind nun mal bei Marvel und Disney unter Vertrag. Es bleibt also zu befürchten, dass Sony zwangsweise alle Schurken zu Helden umfunktionieren muss. Und so wird mit Venom 3- sollte da je einer kommen- Toxin der nächste Symbiontengegner für Eddie und seinen best Buddy werden. Ob der zukünftige Kraven- Film auch zwei Jäger zeigt, die sich bekämpfen? Oder wird Madame Web gegen Mister Web antreten müssen?
Zur Zeit wirkt es, als hätte man sich einen MCU Film gewünscht und die Lieblingstante ist im Laden auf ein Plagiat aus China reingefallen. Nur weil Marvel auf dem Film prangt, ist es eben doch nicht von Marvel. Das ist schade. Hätte man doch besonders mit Morbius einen Drakula- Horror- Film machen können, der gruselig, blutig und düster ist. Hat man aber nicht. Stattdessen gibt's am Ende eine ähnliche CGI- Keilerei, wie bei Venom und Riot. Viel Slow Motion und ein Übermaß an Chaos, sodass man nicht mehr weiß, wo oben und unten oder gut und böse ist. Copy- Paste also.
Es muss vor allem bitter für Jared Leto sein. Sollte er davon träumen, einmal in einem coolen Comicverse zu spielen, hätte er sich lieber bei Disney beworben. Jetzt muss man fürchten, dass der Mime seinen Ruf durch Morbius geschädigt hat. Und das tut mir sehr leid.
Für mich gibt es nur eine Lösung: Sony produziert nur noch mit dem MCU und macht dann lieber Playstation Spiele mit Spider- Man. Deal?
Dienstag, 9. November 2021
Eternals- Gehen Marvel die Ideen aus?
Endlich geht die Reise mit dem Marvel Cinematic Universe weiter. Nach Spider- Man " Far from home" spielte sich das Geschehen erst einmal nur im Serienkosmos von Disney Plus ab. Reichlich unbefriedigend für Cineasten und wenn wir ehrlich sind, steht das "C" im MCU ja schließlich nicht für Serien.
Um So schöner also, dass Fans des Comicriesen jetzt auf neue und alte Gesichter hoffen können. Black Widow kam allerdings ganze 10 Jahre zu spät für ihren ersten Solofilm. Immerhin ist sie in Endgame gestorben, weshalb sich jetzt niemand wirklich für eine Handlung interessiert, die nachträglich so eben mal kurz zwischen Civil War und Infinity War geklatscht wurde.
Besser wurde es da schon mit Shang- Chi. Frischer Held, coole Bilder und ein Martial Arts Setting, das es so noch nicht im MCU gab. Das war richtig gut und zeigte, dass es jeder Held aus dem Archiv zu etwas bringen kann, wenn man sich nur traut.
Nachdem "Guardians of the Galaxy" ein totaler Erfolg mit gänzlich unbekannten Figuren wurde, war die Angst vor Helden der dritten Reihe nicht mehr ganz so groß. Doch es liegt eben auch an der Handschrift des Regisseurs und seiner Vision.
Mit Chloé Zhao hatte Disney/ Marvel auch noch eine Oscarkandidatin am Start, die mit "Nomadland" für Aufsehen sorgte. Doch wie schlägt sich eine Vertreterin des künstlerisch Wertvollen bei etwas scheinbar banalem, wie einer mainstreamigen Comicverfilmung?
Kritiker machten schnell darauf aufmerksam, dass Zhaos Erzählweise und Bildsprache gut für Dokumentationen und schlecht für Superhelden sind. Da wird jede Pore und jede Wimper eingefangen, doch für die Totalen bleiben da nur seltsam choreographierte Gruppenbilder die anmuten, als laufe gerade eine Showtanztruppe durchs Bild. Jeder stellt sich rein Zufällig in einer einstudierten Formation auf. Das wirkt nicht nur lächerlich, sondern zeigt, dass die Bildsprache eines Comicheftchens nicht immer in der Realität des Bewegtbildes funktionieren muss.
Auch der große Cast kann nicht gut beleuchtet werden, wenn die Handlung nur an zwei Figuren klebt. Insgesamt also eine recht verzwickte Sache, wenn man die Aufgabe hat, Götter zu inszenieren, die der Welt derart entrückt sind, dass sie sich nicht als Teil der Menschheit verstehen, sondern sie gar von oben herab betrachten.
Bleibt nur die Frage, warum Kevin Feiges Finger ausgerechnet auf jene Eternals zeigte, die in Marvels Comicwelt gar keinen Auftritt in den letzten Dekaden hatten. Gehen Disneys Marvel etwa die Figuren aus? Kann es daran liegen, dass es für die X-Men zu früh, für Ironman und Captain America vorbei, für Black Panther unmöglich und für Black Widow zu spät ist?
Montag, 19. Juli 2021
Loki die Serie? Alles nur Täuschung?
Dienstag, 8. Juni 2021
Zack Snyders Justice League "Dark"
Wer kennt es nicht? Kaum hat man sich einen Film auf Bluray oder DVD gekauft, da dauert es nicht lange und eine erweiterte Version wird angekündigt. Ob "Bladerunner"; "Der Herr der Ringe" oder "X-Men Zukunft ist Vergangenheit"- irgendwann hatte man dann beide Versionen im Regal.
Dass bei "Justice League" von 2017 etwas passieren musste, um die völlig vermurkste Kinofassung wieder gut zu machen, war irgendwie klar. Oder nicht? Immerhin hatte Warner Bros. stets betont, dass niemand die Absicht hatte, einen Director's Cut zu veröffentlichen oder eine Mauer zu bauen.
Sowohl Regisseur Zack Snyder, als auch seine Schauspieler Jason Momoa, Gal Gadot und Henry Cavill hielten gegen das Dementi. Es wurde gepostet was das Zeug hält und durch reichlich Fandruck ( auch ich hatte die online Petition unterzeichnet...) kam es, wie es eigentlich nicht hätte kommen müssen:
Tada! Der Snyder- Cut ist da! HBO Max freute sich über das 4-Stunden-Epos, welches das sonst eher lahme Spielprogramm des Streaminganbieters aufpeppte. In Deutschland musste man dafür seine Seele an Sky verkaufen oder auf den Homerelease der Discversionen warten.
Ich tat letzteres und bestellte die BR- Disc Version vor. Doch sollte ich es wagen? Wäre der Kinoschnitt von Whedon dann nicht obsolet?
Doch es stellten sich noch andere Fragen: macht das quadratische Bildformat Anno 2021 überhaupt Sinn? Was soll die plötzliche episodenhafte Erzählweise? Und wen interessiert noch, wie alles im Snyderverse endet, wenn man bei Warner eh in andere Richtungen drängte?
Nach dem ersten Schauen, was Dank der Länge zwei Sitzungen brauchte, war ich dann etwas schlauer. So richtig wurde das Universum weder zu Ende gedacht und trotzdem wurden allen nachfolgenden DC- Filmen nicht widersprochen. Ganz im Gegenteil.
In 7 Episoden und einer deutlichen düsteren Farbkorrektur wurde die Reise der Justice League völlig neu erzählt. Dabei war es kein Extendet Cut oder Director's Cut, es war ein ganz anderer Film, der nur ganz selten auf Szenen zurückgriff, die bereits im Kino sichtbar waren. Und selbst bei jenen genannten Szenen war alles umfangreicher und anders. Es war das, was die Kinoversion eben nicht war: die Vision von Zack Snyder ganz ohne Einflussnahme des Studios.
In über 240 Minuten konnte sich der Regisseur mit dem Hang zur Überlänge richtig austoben. Und das tat er auch mit Genuss. Nachdrehs, überarbeitete Effekte und ein neuer Soundtrack machten klar, dass man hier Justice League 2.0 am Start hat.
Doch ist mehr gleich besser? In diesem Falle unbedingt. Klar dürfte sein, dass diese Version niemals in eine Kino gelangt wäre- zu sperrig, zu groß zu unhandlich. Alles wirkt wie eine aufgeblasene Webserie, die das Budget regelrecht im Kamin verfeuert hat. Doch es hat sich gelohnt. Die Fans dürften versöhnt sein. Ich zumindest, bin es.
Mittwoch, 24. Februar 2021
Moral Kompott der Film
Das wohl brutalste Spiel goes Kino. Naja, oder zumindest goes Film. Denn, ob man hierzulande in ein Kino darf, weiß ja nur der Gesundheitsminister. Doch zumindest darf uns ein Trailer darüber erfreuen, dass Mortal Kombat einen neuen Film spendiert bekommt. Zwar gab es anno 1995 bereits ein Kinoabenteuer mit einer Fortsetzung 1997, doch vermutlich sollte man das schnell verdrängen. Zumindest, was Teil 2 und sein Budget von 13,50 DM angeht, braucht man nicht drüber zu reden. Auf der Gamesconvention waren Mortal Kombat Fans besser verkleidet, als die Schauspieler des Films.
Jetzt endlich gibt es Bewegtbilder aus einem neuen Jahrtausend mit der Vermutung, dass hier jemand mal vernünftig Geld in die Hand genommen hat und sogar einen guten Kostümschneider aufgetrieben hat. Auch die Effekte, welche besonders bei Sub Zero und Scorpion abgefackelt werden, haben höchste Qualität.
Da kommt also ein ganz schönes Brett an Film auf uns zu. Oder etwa nicht?
Von der Story wird erst einmal nichts verraten. Vermutlich wird es aber um das Turnier um Leben und Tod gehen. Das dürfte für Kenner der Spiele ja nix Neues sein. Wer Protagonist Cole ist, dürfte da eher Fragen aufwerfen. Warum man eine unbekannte Figur zur Hauptperson erklärt, statt auf bekannte Fanlieblinge zu setzen, ist jedoch ein Rätsel.
Vielleicht ist es wie in einem Spiel, wo man sich seinen eigenen Kämpfer erstellen muss. Nur dann wäre er etwas spektakulärer geworden als jener Jüngling mit dem Drachenmal. Aber wie immer gilt mein Leidspruch: "Ein Urteil fälle ich erst nach dem Abspann..."
In diesem Sinne: "Fight!"
DC Fandome, die Convention fürs Wohnzimmer






