Titelbild

Titelbild

Samstag, 29. November 2014

Happy Birthday BATMAN




75 Jahre alt und noch kein graues Haar. Was auch immer Bruce Wayne privat tut,  um sich fit zu halten- er ist seitdem nicht gealtert.
Zugegeben, waren die ersten Auftritte des BATMAN vor 75 Jahren in den Detective Comics alles andere als düster und morbide, aber dafür mit viel Potezial!
Als Bob Kane 1939 den Fledermausmann auf uns losgelassen hat, ahnte er nicht, dass er schlichtweg die Kultfigur aller Comics schaffen würde, die unzählige Male verfilmt wurde und mittlerweile zwei TV Serien sein eigen nennen kann. Obwohl sich Batman aus den 60's mit Gotham von heute gar nicht vergleichen lässt.
Aber hier lässt sich eben am besten verdeutlichen, welche Wandlung dieser einsame Rächer mit den spitzen Öhrchen hinter sich hat.

Seinen Anfang machte Batman natürlich als junger Bruce Wayne, dessen Eltern vor seinen Augen bei einem
Raubüberfall ums Leben kamen. Das traumatisierte Kind kam mit dem Schrecken davon, würde aber nie wieder der selbe sein.
Aufgewachsen beim treusorgenden Butler Alfred Pennyworth, reifte Bruce zum Mann. Doch die Ungerechtigkeit in Gotham und die tragischen Kindheitserinnerungen ließen ihn zum Schrecken der Unterwelt werden. Durch die Gesellschaft der Schatten in allen Kampfkünsten bewandert und mit Technologie von morgen ausgestattet, zieht der einsame Held in den Kampf gegen das Verbrechen.
Dabei hat er es mit Clowns, Pinguinen, Katzenfrauen, Lehmmännern, Killerpflanzen, Rätselkönigen, verrückten Hutmachern, Ninjas und unzähligen anderen Freaks zu tun.

Doch allein ist Batman längst nicht mehr: Robin, Nightwing, Batwoman, Batgirl und andere Helfer greifen dem Schrecken der Nacht unter die Arme, wenn es mal brenzlig wird.
Nicht zu vergessen: Comissioner James Gordon, der den Kampf auf der Seite des Gesetzes vertritt. Er ist das gute Gewissen der Stadt und der Verbündete für den Helden. Besonderes Augenmerk legt die 2014 gestartete TV Serie Gotham auf den gesetzestreuen Polizisten, der im eigenen Revier mit Korruption und Unrecht aufräumen muss und dabei auf viele Hindernisse stößt.

Nicht zu vergessen, der neue Kinoauftritt Batmans, gespielt von Ben Affleck, der hier erstmals auf Superman trifft. Man sieht also, dass Batman selbst nach 75 Jahren populär ist und längst nicht an die Rente denken muss.
In diesem Sinne: Alles Gute Batman und halte Gotham City weiter sauber!

Sonntag, 16. November 2014

Simon wer? Die Green Lantern, die keine ist.




Wer erinnert sich? In Ausgabe 0 der Green Lantern Serie wurde uns im Zuge der Story um die Dritte Armee eine neue Lantern kredenzt, Siman Baz. Eine Lantern mit Knarre, die versehentlich für einen Terroristen gehalten wurde. Reichlich Zündstoff also und eine Menge Kontroversen, die einen Protagonisten zeigten, der nicht dem typisch amerikanischen Heldenklischee entspricht, wie Bruce Wayne, Oliver Queen oder Hal Jordan. Kein weißer Durchschnittsami, sondern ein libanesischer Afroamerikaner mit dem berühmten Migrationshintergrund und islamischen Wurzeln.

In den kommenden Ausgaben durfte diese neue Lantern quasi als Jordan- Ersatz fungieren, nur um dann nach wenigen Ausgaben wieder zu verschwinden. Zuletzt war Simon Baz lediglich in der 30. Ausgabe auf nur einem einzigen Bild zu sehen, als sich Hal Jordan per Ring an alle Lanterns der Galaxie gewandt hatte. Toll!

Weder in Forever Evil wussten die Autoren bislang etwas mit Baz anzufangen, noch in der Justice League taucht der etwas andere Lantern Cop auf. Aber warum?

Hal Jordan hatte die JLA verlassen und somit Platz für jemand anderes gemacht. Für Simon Baz hätte es also gute Gründe gegeben, der Liga beizutreten. Man hätte eine neue Gruppendynamik geschaffen, in der sich Simon erst einmal das Vertrauen von Superman und Co. erarbeiten müsste.
Nur hat man diese Chance bisher nicht genutzt.

Vielleicht sollte Geoff Jones wieder die Storys schreiben, denn Simon Baz war seine Idee! Und bevor die DC Autoren eine ziemlich coole neue Heldenfigur unter den Tisch kehren, sollte sich schnell jemand finden, der diesen Mann mit Potential wieder ins Geschehen von DC bringt.

Immerhin ist ja auch eine Green Lantern zur Red Lantern geworden: Guy Gardner. Also haben wir auch im Lantern Corps eine Stelle frei!

Wem das noch nicht als Grund reicht, Simon Baz wieder in den Fokus der Storyline zu rücken, liest bitte die Green Lantern Ausgabe Nr. 17 vom letzten November nach. Denn dort hat Simon Baz etwas getan, was laut Lanterneichhörnchen B'DG weder Hal Jordan  noch Sinestro vermochten:
Kranke mit der Kraft des Rings zu heilen!

   

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Gotham- Eine Stadt ohne Helden!


Noch bevor sich Ben Affleck ins kleine Schwarze zwängt, erwartet den Fan zumindest ein Vorgeschmack auf die düsterste Stadt der Welt! Gotham- Schauplatz aller bizarren Verbrechen, verrückter Gangster und Korruption im absoluten Endstadium. Allerdings haben sich die Serienschöpfer etwas gewagtes einfallen lassen: die Serie Gotham startet mit dem Tod der Waynes und behandelt die Entwicklung des jungen Bruce, ohne sofort die Wandlung zum Batman zu zeigen. Stattdessen bekommen wir einen jungen James Gordon zu sehen, noch bevor er Commissoner bei der G.C.P.D. wird. Und somit wird eher die Polizeiarbeit von Gordon ( Ben McKenzie) der Dreh und Angelpunkt der Serie.

Ziemlich gewagtes Experiment, wenn man bedenkt, dass die Fans eigentlich Batman sehen wollten, der hier nicht zur Debatte steht. Doch wenigstens darf sich der eingefleischte Fan auf Auftritte von Catwoman, Pinguin, Riddler und Poison Ivy freuen. Zwar sind Ivy und Catwoman noch kleine Mädchen, aber der Pinguin mischt schon als Cubblepot ordendlich in den Gangstreitigkeiten um den Thron Gothams mit!

Bereits vier Folgen sind in den USA auf dem Sender Fox ausgestrahlt und versuchen neben Arrow Season 3 und The Flash Season 1 zu bestehen- Serien, in denen die Helden im Mittelpunkt stehen.
Für Gotham wird es also schwer, Comicfans klar zu machen, dass es vor Batman auch schon vieles in Gotham City zu erleben gibt. Und vielleicht erfährt man endlich, was Bruce Wayne durchmachen muss, um zum Rächer der Nacht zu werden.

Jetzt liegt es allerdings an den Zuschauern, zu beweisen, dass das gewagte Post- Batman- Serien- Experiment Früchte trägt. Denn, was die Schöpfer noch alles mit der Stadt der Fledermaus vorhaben, kann nur die Zukunft zeigen.

Der Serienstart jedenfalls verlief mit ca. 8 Millionen US- Zuschauern recht gut und sank auf 6-7 in den folgenden Folgen ab. Wenn der Trend nicht weiter abwärts geht, könnte es nicht schlecht um diese neue Serie stehen.
Doch noch ist es zu früh für Vorhersagen jeder Art. Wollen wir nur hoffen, dass Gotham nicht wie die letzte Batman Serie Birds of Prey endet und nach 13 Folgen ihr Ende findet...

Freitag, 3. Oktober 2014

Mit Wolverine durch die Zeit




Endlich ist er da, der aktuellste Teil der beliebten Mutanten mit dem X-Gen! Bryan Singer nimmt wieder im Regiestuhl platz und führt die alte X-Men Trilogie mit dem Prequel "  Erste Entscheidung" gekonnt zusammen. Nebenbei werden auch noch die Schäden gekittet, die Brad Rattner mit dem verkorksten dritten Teil hinterlassen hat, als Bryan Singer wegen Superman Returns nicht aufgepasst hat.

Nach der Dark Phoenix Saga kommt nun die Filmumsetzung von Days of Future Past, welche in den 80ern ein Comichit im Hause Marvel war.
Mittlerweile zählt die X-Men Filmreihe neben den Marvel Avengers Phasen 1 und 2 zu den erfolgreichsten Filmfranchises und kann inzwischen auf 5 Hauptfilme und 2 Spin Offs ( Wolverine 1 und 2) zurückblicken.
Seit über 14 Jahren stehen Hugh Jackman als Wolverine, Patrick Steward als Professor X und Halle Berry als Storm vor der Kamera- ohne ein Ende in Sicht, denn der nächste Film ist bereits in Planung!

In "Zukunft ist Vergangenheit" reisen wir in die düstere Zukunft der Menscheit. Mutanten sind fast schon ausgerottet und die Sentinels machen grausam Jagd auf die letzten Überlebenden. Nur eine Handvoll X-Men, darunter Wolverine, Kitty, Bishop, Blink, Storm, Colossus und Iceman leisten den letzten Widerstand.
Doch es gibt nur eine Hoffnung, den Krieg gegen die Mutanten zu verhindern und die Geschichte umzuschreiben. So wird Wolverines Geist in die Vergangenheit geschickt, um dort den Körper des 1970er Wolverines zu besetzen und zu Verhindern, dass Mystique den Wissenschaftler Bolivar Task tötet und somit das Anti- Mutanten- Sentinel- Programm ins Rollen bringt. Doch Wolverine braucht die Hilfe der jungen Ausgaben des Charles Xavier und Magneto, die sich inzwischen Spinnefeind sind.
Für den rauen Mutanten mit den Krallen wird es kein Zuckerschlecken, Professor Xavier zu überzeugen, den Kampf gegen die Sentinels aufzunehmen und die Zukunft zu verhindern, aus der Wolverine einst gekommen ist. Und der junge Xavier ist über die Ankunft des brummigen Zeitreisenden alles andere als angetan.

Mit diesem Film knüpft Regisseur Singer an alte Tugenden an und zündet ein Feuerwerk der Action, Effekte und coolen Sprüche, die sich besonders in der extrem witzigen Küchenszene mit Quicksilver in Höchstform  präsentiert! Leider kommen die düsteren Zukunftspassagen in diesem 132 Minüter etwas zu kurz, sodass die zahlreichen neuen und alten Gesichter kaum etwas zu tun bekommen. Besonders schade ist es, dass Storm einmal mehr in den Hintergrund tritt und nur einen Satz von sich gibt. Da die Handlung jedoch zu 90 Prozent in der Vergangenheit spielt, ist es eben nicht zu ändern. Erfahrungsgemäß bekommt Hugh Jackman als Wolverine wieder die größte Aufmerksamkeit, wo er doch das Bindeglied zwischen den 2 Zeitebenen ist.

Prall gefüllt an Storyinfos mit der gewohnten, guten Besetzung wurde hier ein Mutanten- Spektakel geschaffen, dass sich hinter Marvels Eigenproduktionen nicht zu verstecken braucht! Ein Ende der X-Men Filme ist auch noch nicht in Sicht, nachdem in der Postcredit Szene verraten wurde, wer der nächste Widersacher der X-Men wird. Wer dann Wolverine und Co. an neuen und alten Gesichtern unterstützen wird, bleibt abzuwarten. Angefixt bin ich jetzt allerdings wieder vom X-MEN Fieber!


Montag, 8. September 2014

Der elektrische Spiderman

Da geht sie weiter, die Operation Bildungslücke. Und nach Captain America- The Winter Soldier, durfte ich nun Amazing Spiderman 2- Rise of Electro bewundern. Fehlt nur noch der aktuelle X-MEN Film und ich bin wieder auf dem neusten Stand.

Mit dem 2012er Reboot von Marc Webb fragte ich mich, warum Spiderman wieder von vorne beginnen, wenn die Eindrücke von Sam Raimis Spiderman Trilogie doch noch so frisch sind. Aber angesichts der Neuerungen in der Spiderman Mythologie, von Parkers Eltern bis hin zu Gwen Stacey, war es wohl nötig, komplett neu zu beginnen.

Mit Amazing Spiderman 2 hat man dann endlich eine Fortsetzung, nach der hundertsten Entstehungsgeschichte von Spiderman und kann aus den vollen schöpfen! Und das macht der Film auch! Neben einem kurzen Auftritt von Rhino und einer Anspielung auf die Sinistren Sechs, wird besonders Schurke Electro ins rechte (blaue) Licht gerückt und beeindruckt durch geniale digitale Effekte.
Doch fangen wir bei der Handlung mal recht weit vorne an:

An dieser Stelle müsste jetzt das Bild verschwimmen und ihr könnt leise Harfenmusik im Hintergrund hören...

Peter Parker liebt New York und er liebt es Spiderman zu sein. Mit tollen Kamerafahrten durch die Häuserschluchten des Big Apple jagd die Spinne seine Feinde und sorgt für Sicherheit auf den Straßen. Doch nicht jeder New Yorker kann sich mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft anfreunden. Auch Parkers Privatleben wird durch den hohen Spinnenanteil im Tagesablauf unterbrochen. Er kommt zu spät zu Prüfungen, seiner Abschlussfeier an der Schule, Uni oder was auch immer- und versetzt die holde Gwen auch in regelmäßigen Abständen. Zwar nimmt sie's locker, da sie Parkers Heldendasein kennt und versteht, doch Peter wird immer häufiger damit konfrontiert, dass er Freundin und Superheld besser trennen sollte. Und so taumelt das junge Liebespaar zwischen Trennungsschmerz und Liebesschwüren derart hin und her, dass man kurz den (Spinnen-) Faden verliert und meint, gerade GZSZ zu schauen- nur eben mit besseren Schauspielern.

Und so sehr Peter versucht, Gwen zu schützen, so stark wird sie später SPOILER SPOILER usw.

Und da wäre ja auch noch Electro- der wohl schlechteste Elektriker aller Zeiten. "Kollege? Kannst du mal die Sicherung rausnehmen so lange ich an diesem wackeligen Stromkabel hantiere? Nein? Egal, dann mach ich es eben trotzdem.....WAAAAAAAAAHHHHHHH!" Und fertig ist der Superschurke mit all seinem Starkstrom Hautton und den coolen Effekten- na da hat sich der Betriebsunfall ja gelohnt- von der Berufsgenossenschaft wird er jedoch mangels Eigensicherung am Arbeitsplatz nix bekommen.

Auch Harry Osborne ist wieder mit von der Partie und zeigt in Rekordzeit den Wandel von Anakin Skywalker zu Darth Vader, ich meine zum Goblin. Schnell eine Erbkrankheit von Papa angedichtet bekommen, dann den Anzug mit dem Gleiter im Schrank abgestaubt und voila- Goblin!

Versteht mich nicht falsch: der 2. Amazing Spiderman macht großen Spaß und hat mit seinen verzweigten Handlungssträngen echt viel zu bieten- hätte aber besser auf zwei Filmen verteilt gehört, da sich die Handlungen gegenseitig Zeit stehlen. Ganz zu schweigen von Rhino, der hier geschlagene 60 Sekunden Screen Time hat. Aber da soll es ja mehr im 3. Teil geben, denn es wird ja eine Trilogie, mit 4 - 6 Teilen, wie es sich heutzutage für Trilogien gehört.

Fazit: Gerade wegen der großartigen Hintergrundgeschichte rund um Peter Parkers Eltern und Kindheit lohnt es sich, den neuen Filmen eine Chance zu geben. Endlich werden wir neue Schurken sehen, wenn man vom Goblin einmal absieht. Die Kämpfe sind toll, die Effekte ihr Geld wert und die Filme machen großen Spaß. Hatte Teil 1 noch große Horrorelemente dank dem Lizard, wird es jetzt mit Electro zu New Yorks größter Lichtshow! Nur der Humor hätte an manchen Stellen noch etwas mehr gedurft. Sonst ein sehr guter Streifen der Lust auf mehr macht! Weiter so, Spidey!!!

Montag, 1. September 2014

Guardians of the 3D




Wenn man bedenkt, wie lange ich dank der 3D Zuschläge und der allgemeinen Kartenpreise in Höhe einer Blue Ray nicht mehr im Kino war und ich Sachen wie Captain America: Winter Soldier, X-MEN- Zukunft ist Vergangenheit und  Amazing Spiderman 2 leider verpasst habe, bis sie dann im Heimkino für mich flimmern können- ist es ein Wunder, ausgerechnet für "Guardians of the Galaxy" ein Ticket gelöst zu haben!

War anfangs der Zweifel groß, als Marvel mit Artworks zeigte, dass es filmisch eine eher für uns unbekannte Truppe verfilmen möchte, schwand jeder Argwohn, als  der, zugegeben witzige, Trailer im Netz auftauchte.
Passend dazu erschienen auch bei Panini die neue "Guardians" Serie, um die große Bildungslücke über Marvels Wächter der Galaxie zu schließen.
Doch hat der lustige Filmtrailer bereits alles an Gags offenbart, was im 10. Film des Avengers Universums an Lachhaftem schlummert? Am Samstag, den 30. August, stellte ich dann den neusten Filmstreich auf die Probe.

Bereits die ersten Filmminuten mit einem tanzenden Peter Quill wissen zu unterhalten und zeigen, wie leichtherzig und kurzweilig das Science Fiction Machwerk im Star Wars Stil eigentlich ist.

Alles beginnt jedoch sehr tragisch mit einem kleinen Jungen, dessen schwer kranke Mutter im Sterben liegt. Alles was dem kleinen Kerl von seiner Familie bleibt, ist eine Musikkassette, die zufällig den kompletten Filmsoundtrack beeinhaltet. Doch lange kann der junge Peter Quill nicht um seine Mutter trauern, denn schon wird er von einem Raumschiff entführt.
Die üblichen 20 Jahre später  tänzelt ein herangereifter Quill durch einen Weltraumtempel auf der Suche nach einem Schatz. Klar wird es Ärger geben und klar wird sich Peter Quill ( Chris Pratt), der sich jetzt Starlord nennt, mit Witz und List den feindlichen Häschern entziehen- sehr zur Freude der Zuschauer.
Unausweichlich wird jedoch der bladige Gefängnisbesuch, der Peter mit Mörderin Gamora ( Zoe Zaldana), Killerwaschbär Rocket Racoon ( Bradley Cooper),   Baummann Groot ( Vin Diesel) und Muskelpaket Drax ( Dave Bautista) zusammenführt. Und was ist besser für einen frechen Außenseiter, als sich mit anderen Außenseitern zusammen zu tun? Der Ausbruch aus dem Sternenknast ist klar und schraubt den Unterhaltungswert in ungeahnte Höhen. Doch ausruhen können sich die neuen Guardians natürlich nicht, denn schon steht neuer Ärger vor der Tür. Der Schurke Ronin plant mit der Macht des Infinity Steins das gesamte Universum zu unterwerfen. Und genau diesen Stein hatte Quill im besagten Tempel mitgehen lassen.

Viel Action, 3D Zauber, der mir als Brillenträger Tränen in die Augen trieb und ein wahres Gag- Feuerwerk, welches dieses Abenteuer zum besten Marvel Film aller Zeiten macht. Naja, bis auf den zweiten Teil vielleicht, welcher schon längst beschlossene Sache ist!

Donnerstag, 7. August 2014

Das Kinderzimmer der 80er ist zurück!





Wer hätte das gedacht? Nach Robocop, den Ninja Turtles und den Transformers hat es nun auch einer der größten Kinderhelden zurück in mein (Kinder-) Zimmer geschafft. He-Man. Jener Plastikheld, von dem alle Kinder zahlreiche Actionfiguren hatten, nur ich nicht. Zwar hatte ich Turtles und das war ja auch toll. Aber so ein schmucker Skeletor hat es nie in meine Sammlung geschafft. Dafür hatte ich zur damaligen Zeit einige Hörspielkassetten aus der Bibliothek ausgeliehen, um die Abenteuer des Helden von Eternia mitzuerleben.


Das der Heldenstoff von Prinz Adam fesselnd ist, obwohl er schamlos bei der Excalibur- Sage klaut, steht außer Frage. Wenn aus einem schwächlichen und eher feigen Prinzen der mutigste aller Kämpfer wird, wünscht man sich im Angesicht der Schulhofrüpel auch ein Zauberschwert samt Reittiger!
Doch so verblüffend dumm die Famile des Prinzen Adam war- sie haben He-Man ( also Adam ohne Kleidung) einfach nicht erkannt. Das wurde später zwar mit einer magischen Aura des Schwertes von Grayskull erklärt, steht aber natürlich an Dämlichkeit kaum der Clark Kent- Superman Unähnlichkeit nach.


Nach einer, für Kinder recht unterhaltsamen, Realverfilmung mit Dolph Lundgren aus dem Jahre 1987 wurde es recht ruhig um den blonden Hünen mit dem grünen Tiger. So richtig Bewegung kam erstmals wieder mit den neuen Abenteuern von He-Man im Jahre 2002. Hier war Adam tatsächlich ein Junge, der mit Kraft des Schwertes zum Mann wird! Es folgten neue Actionfiguren und Comics, die trotz starker Zeichnungen ein junges Publikum ansprechen sollte, welches noch mit Plasikfiguren spielt.
Nach zirka 2 Staffeln der Serie war dann auch schon wieder die Luft raus, obwohl man vom Design deutlich origineller als das Original war.


Endlich, 2014 also, liegt es da- das erste neue Comic der Masters of the Universe und macht die Wiedergeburt des 80er Jahre Kinderzimmers perfekt! An ein deutlich älteres Publikum gerichtet, ist Adam hier kein verwöhnter Prinz, sondern ein Holzfäller und weiß sich durchaus seiner Haut zu wehren, wie er gleich zu Anfang gegen Beastman beweist.
Gute Voraussetzungen also, die neuen, alten Abenteuer des größten Helden aller Kinder neu zu erleben!
Bleibt nur die Hoffnung, dass Michael Bay sich nicht die Filmrechte davon krallt. Mir reicht seine Version der Ninja Turtles aus- und die ähneln meinen alten Actionfiguren aus Kindertagen überhaupt nicht!!!